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Video I: Hintergrund - so versucht man mich mundtot zu machen.

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Jetzt kam raus:

Skurriler Nerzfarm-Prozess (von 2011) hatte juristisches Nachspiel für Nerzfarm-Frau – 700 Euro Bußgeld

Es war sicherlich einer der skurrilsten Prozesse der letzten Jahre vor dem Landgericht in Bonn. Ein Pelzfarmer aus Hörstel (NRW) beschuldigte den Journalisten Jan Peifer, durch seine Anwesenheit auf einer Nerzfarm für den Tod von 1385 Nerzen verantwortlich zu sein. Den angeblichen Schaden von rund 22.000 Euro sollte der Filmemacher aus Sankt Augustin zahlen. „Völlig absurd“ fand der Journalist das, zumal die angeblich toten Tiere noch nicht einmal fotografiert worden sind oder ein Veterinär informiert wurde. Auch das Bonner Landgericht bemängelte die „Beweissicherung“ und konnte der Argumentation des Nerzfarmers und seines umstrittenen Landwirtschaftsanwalts Dr. Scheuerl nicht folgen. Die Klage wurde am 08.11.2011 abgewiesen (AZ 18 0 453/09).



Ein juristisches Nachspiel hat der Prozess aber für die Frau des Nerzfarmers. Sie sagte vor Gericht als Zeugin aus. Dabei verstrickte sie sich allerdings in massive Widersprüche. So sagte die Frau in einem parallelen Verfahren vor dem Duisburger Landgericht (AZ 1 O419/08) aus, dass sie die verendeten Tiere nicht selbst gezählt habe, vor dem Bonner Landgericht sagte sie einige Wochen später, sie habe alle 1385 toten Tiere selbst gezählt. Nachdem der Richter auf ihre Wahrheitspflicht hinwies, sagte die Frau dann, sie habe nur einen Teil der toten Tiere (nämlich 35) selbst gezählt. Bei dieser widersprüchlichen Aussage blieb sie bis zum Ende der Verhandlung. Im Urteil findet das Gericht klare Worte: „Die Aussage der Zeugin sei unglaubhaft“ und „die widersprüchlichen Aussagen (…) seien möglicherweise beeinflusst durch das für ihren Mann negative Urteil des Landgerichts Duisburg.“ Auch das Verfahren in Duisburg, welches denselben Sachverhalt zum Gegenstand hatte, ging verloren.

Die Staatsanwaltschaft Bonn (AZ 663 Js 645/11) hat wegen uneidlicher Falschaussage gegen die Nerzfarm-Frau ermittelt. Selbst dem dubiosen Lobby-Anwalt aus Hamburg, Dr. Walter Scheuerl, wurde die Sache wohl zu heiß, und er legte kurzerhand sein Mandat nieder. „Wie sich jetzt herausgestellt hat, gab es im letzten Jahr sogar einen Prozess vor dem Landgericht Bonn, in dem die Richter aus meinem Prozess als Zeugen ausgesagt haben und die Nerzfarm-Frau schwer belasteten“, so der Tierfilmer und Journalist Jan Peifer. Das Gericht folgte den Unschuldbeteuerungen der Beklagten nicht und stellte das Verfahren schließlich nach § 153 a Abs. 2 StPO vorläufig und gegen die Auflage ein, eine Geldbuße in Höhe von 700 Euro an eine gemeinnützige Organisation zu zahlen sei. Dieser Aufforderung ist die Farmer-Frau kurzfristig nachgekommen und kommt so noch mal mit einem blauen Auge davon.

Für den Undercover-Journalisten, der gerade bei seinen Filmaufnahmen bei Nerzfarmen immer wieder behindert, bedroht und sogar tätlich angriffen wird, ist es wenig überraschend, dass Pelzfarmer und ihr Umfeld offenbar nicht einmal vor einer möglichen Falschaussage zurückschrecken: „Diese ganze Branche hat mafiöse Strukturen, Lug und Betrug sind bei Nerzfarmern wohl an der Tagesordnung“, so Jan Peifer abschließend.



Skurriler Nerzfarm-Prozess vor dem Oberlandesgericht endet mit Schlappe für den Pelzfarmer

Tierfilmer muss keine 22.000 Euro Schadensersatz zahlen

Nerzfarmer muss seine illegal betriebene Farm jetzt aufgrund eines weiteren Urteils sogar schließen

Köln/Hörstel/Sankt Augustin, 19.03.2012. Im November ging wohl einer der skurrilsten Prozesse des Jahres 2011 vorläufig zu Ende. Ein Pelzfarmer aus Hörstel (NRW) beschuldigte den Journalisten Jan Peifer, durch seine Anwesenheit auf einer Nerzfarm für den Tod von 1.385 Nerzen verantwortlich zu sein. Den angeblichen Schaden von rund 22.000 Euro sollte der Filmemacher aus Sankt Augustin zahlen. „Völlig absurd“ fand der Journalist das, zumal die angeblich toten Tiere noch nicht einmal fotografiert worden sind oder ein Veterinär informiert wurde. Auch das Bonner Landgericht bemängelte die „Beweissicherung“ und konnte der Argumentation des Nerzfarmers und dessen umstrittenem Landwirtschaftsanwalt Dr. Walter Scheuerl aus Hamburg nicht folgen. Die Klage wurde am 08.11.2011 erwartungsgemäß abgewiesen (AZ 18 0 453/09).

Völlig überraschend hat der Nerzfarmer Berufung gegen das Urteil eingelegt. Darum beschäftigt sich seit einigen Wochen das Oberlandesgericht Köln mit dem Fall (Az.: 11 U 221/11). Mit Beschluss vom 09.03.2012 wurde allerdings das Urteil vom Landgericht Bonn nun bestätigt. Entgegen anderen Medienmeldungen hat der Nerzfarmer haushoch verloren und muss sämtliche Kosten der Verfahren tragen. „Ich freue mich natürlich über das positive Ergebnis, muss aber gleichzeitig sagen, dass dies ein sehr plumper Versuch war, mich einzuschüchtern“, so Jan Peifer. Der Undercover-Filmer recherchiert seit über zehn Jahren im Bereich der industriellen Massentierhaltung und hat in dieser Zeit viele Skandale an die Öffentlichkeit gebracht. Offensichtlich zu viele, denn Lobbyisten rund um Dr. Walter Scheuerl versuchen ihn schon seit einigen Jahren regelrecht mundtot zu machen. „Man hat mich schon wegen den lächerlichsten Dingen angezeigt, so soll ich eine terroristische Vereinigung gegründet und über 400-mal Hausfriedensbruch begangen haben. Natürlich wurden alle Anzeigen/Ermittlungen eingestellt“, betont Peifer, der gerade wieder zum Thema Nerzfarm recherchiert.

Als „verblüffend“ bezeichnete auch Rechtsanwalt Dr. Sven Dierkes von der Kanzlei HÖCKER, der Peifer in den Verfahren vertreten hatte, den Versuch, Schadensersatz beim Journalisten einzuklagen. „Eine derart aussichtslose Klage habe ich lange nicht gelesen. Wo kein Schaden ist, kann man auch keinen Schadensersatz verlangen. Wenn ich mich recht erinnere, lernt man das bereits im ersten Semester.“ so der Medienjurist.

Seit dem 12.12.2011 betreibt der Pelzfarmer, der Jan Peifer beschuldigt hat, für den Nerz-Tod verantwortlich zu sein, seine Farm übrigens illegal. An die seit Dez. 2011 geltende Verordnung, die deutlich mehr Platz für die Tiere vorzieht, hält er sich nicht. Das Verwaltungsgericht Münster hat am 09.03.2012 entschieden, dass damit gegen geltendes Recht verstoßen wird. Damit steht die Farm wohl vor dem Aus. „Den 09.03.2012 wird der Nerzfarmer aus Hörstel wohl nicht so schnell vergessen. Er verlor gleich zweimal vor Gericht und das Thema Nerzzucht hat sich für ihn in Deutschland auch erledigt“, so abschließend Jan Peifer.

Hintergrund zur derzeitigen Nerzfarm-Recherche von Jan Peifer: Im Auftrag des Tierschutzvereins „Arbeitskreis humaner Tierschutz“ dokumentiert der Journalist Jan Peifer derzeit alle deutschen Nerzfarmen auf die Einhaltung der Tierschutz-Nutztierverordnung. Seit dem 12.12.2011 gilt eine Erweiterung dieser Verordnung. Demnach muss den Nerzen deutlich mehr Platz in Käfigen zur Verfügung gestellt werden als bisher. Viele Farmer halten sich offensichtlich nicht an die Vorgabe und lassen es lieber auf eine mögliche Strafzahlung ankommen. Eine Umrüstung der Käfige ist mit erheblichen Kosten für die Betreiber verbunden; zudem ist es profitabler, die Tiere in kleinen Käfigen zu halten, siehe auch:

www.tierschutzbuero.de/nerzfarm-borken-und-horstel-mussen-schliesen/


Medien berichtet über den Ausgang des Prozesses:

Link zum Bericht im Bonner General-Anzeiger vom 21.03.2012


Link zum Bericht in der Kölner Rundschau vom 20.03.2012


Bericht vom 20.03.2013 in der BILD-Zeitung



Skurriler Prozess vor dem Oberlandesgericht Köln

Nerzfarmer verklagt Tierfilmer auf 22.000 € Schadensersatz

Köln/Sankt Augustin, 06.03.2012. Im November ging wohl einer der skurrilsten Prozesse des Jahres 2011 zu Ende. Ein Pelzfarmer aus Hörstel (NRW) beschuldigte den Journalisten Jan Peifer, durch seine Anwesenheit auf einer Nerzfarm für den Tod von 1.385 Nerzen verantwortlich zu sein. Den angeblichen Schaden von rund 22.000 Euro sollte der Filmemacher aus Sankt Augustin zahlen. „Völlig absurd“ fand der Journalist das, zumal die angeblich toten Tiere noch nicht einmal fotografiert worden sind oder ein Veterinär informiert wurde. Auch das Bonner Landgericht bemängelte die „Beweissicherung“ und konnte der Argumentation des Nerzfarmers und dessen umstrittenem Landwirtschaftsanwalt Dr. Walter Scheuerl aus Hamburg nicht folgen. Die Klage wurde am 08.11.2011 erwartungsgemäß abgewiesen (AZ 18 0 453/09).

Völlig überraschend hat der Nerzfarmer Berufung gegen das Urteil eingelegt, seit einigen Wochen beschäftigt sich jetzt das Oberlandesgericht Köln mit dem Fall. „Ich sehe auch diesem Prozess sehr gelassen entgegen“, kommentiert der Journalist Jan Peifer siegessicher diese unerwartete Entwicklung, „das Bonner Landgericht fand in dem Urteil klare Worte. Warum man jetzt in die nächste Instanz geht, ist mir ein Rätsel, zumal die Staatsanwaltschaft Bonn offenbar gegen die Frau des Nerzfarmers wegen uneidlicher Falschaussage und Beihilfe zum versuchten Prozessbetrug ermittelt.“ Im Falle einer Verurteilung droht der Frau im schlimmsten Fall eine Freiheitsstrafe (AZ 663 Js 645/11).

Jan Peifer sah von Anfang an in der Klage einen Versuch, ihn mundtot zu machen. Der Undercover-Journalist recherchiert und dokumentiert seit über zehn Jahren im Bereich der industriellen Massentierhaltung und hat in dieser Zeit viele Skandale an die Öffentlichkeit gebracht. Offensichtlich versucht ihn die Pelzindustrie mit allen Mitteln daran zu hindern, hinter die glänzende Fassade zu schauen. „Ich lasse mich von diesen Leuten nicht mundtot machen, ganz im Gegenteil. Derzeit führe ich eine bundesweite Recherche zum Thema Pelz durch und dokumentiere die Haltungsbedingungen auf allen deutschen Nerzfarmen“, so Jan Peifer abschließend.


Hintergrund zur derzeitigen Nerzfarm-Recherche von Jan Peifer:

Im Auftrag des Tierschutzvereins „Arbeitskreis humaner Tierschutz“ dokumentiert der Journalist Jan Peifer derzeit alle deutschen Nerzfarmen auf die Einhaltung der Tierschutz-Nutztierverordnung. Seit dem 12.12.2011 gilt eine Erweiterung dieser Verordnung. Demnach muss den Nerzen deutlich mehr Platz in Käfigen zur Verfügung gestellt werden als bisher. Viele Farmer halten sich offensichtlich nicht an die Vorgabe und lassen es lieber auf eine mögliche Strafzahlung ankommen. Eine Umrüstung der Käfige ist mit erheblichen Kosten für die Betreiber verbunden; zudem ist es profitabler, die Tiere in kleinen Käfigen zu halten.

Jan Peifer dokumentierte Anfang 2012 die Nerzfarm in Nettetal (NRW), nach einer Anzeige muss der Betrieb geschlossen werden, siehe:

www.arbeitskreis-tierschutz.de/Startseite/Aktionen/Newsletter.htm

Ebenfalls im Januar hat der Journalist eine Nerzfarm in Borken (NRW) dokumentiert, Ende der Woche (09.03..2012) findet vor dem Verwaltungsgericht Münster ein Gerichtsverfahren dazu statt, siehe:

www.tierschutzbuero.de/strafanzeige-gegen-nerzfarmer

Und erst vor wenigen Tagen hat Peifer die Nerzfarm in Gütersloh (NRW) dokumentiert, auch hier wurde auf Grund seiner Aufnahmen Strafanzeige gestellt, siehe:

www.tierschutzbuero.de/illegale-nerzfarmen


Nerzfarm legt Berufung ein - Skurriler Nerzfarm-Prozess geht weiter

Vor einigen Wochen ging wohl einer der skurrilsten Prozesse im Jahr 2011 zu Ende. Ein Pelzfarmer aus Hörstel (NRW) beschuldigte den Journalisten Jan Peifer, durch seine Anwesenheit auf einer Nerzfarm für den Tod von 1.385 Nerzen verantwortlich zu sein. Den angeblichen Schaden von rund 22.000 Euro sollte der Filmemacher aus Sankt Augustin zahlen. „Völlig absurd“ fand der Journalist das, zumal die angeblich toten Tiere noch nicht einmal fotografiert worden sind oder ein Veterinär informiert wurde. Auch das Bonner Landgericht bemängelte die „Beweissicherung“ und konnte der Argumentation des Nerzfarmers und dessen umstrittenem Landwirtschaftsanwalt nicht folgen. Die Klage wurde am 08.11.2011 abgewiesen (AZ 18 0 453/09).

Jetzt hat der Nerzfarmer Berufung gegen das Urteil eingelegt, das bedeutet, dass das Oberlandesgericht Köln sich 2012 mit dem Fall beschäftigen muss. „Ich sehe auch diesem Prozess sehr gelassen entgegen“, kommentiert der Journalist Jan Peifer siegessicher die unerwartete Entwicklung, „das Bonner Landgericht fand in dem Urteil klare Worte. Warum man jetzt in die nächste Instanz geht, ist mir ein Rätsel, zumal die Staatsanwaltschaft Bonn offenbar gegen die Frau des Nerzfarmers wegen uneidlicher Falschaussage und Beihilfe zum versuchten Prozessbetrug ermittelt.“ Im Falle einer Verurteilung droht der Frau im schlimmsten Fall eine Freiheitsstrafe (AZ 663 Js 645/11).

Jan Peifer sah von Anfang an in der Klage einen Versuch, ihn mundtot zu machen. Der Undercover-Journalist recherchiert und dokumentiert seit über 10 Jahren im Bereich der industriellen Massentierhaltung und hat in dieser Zeit viele Skandale an die Öffentlichkeit gebracht. Offensichtlich versucht ihn die Pelzindustrie mit allen Mitteln daran zu hindern, hinter die glänzende Fassade zu schauen. „Ich lasse mich nicht mundtot machen und kündige für 2012 eine weitere Recherche zum Thema Nerzfarm an“, so Jan Peifer abschließend.

„Pelz ist out“, nicht nur 90 % der Bevölkerung lehnen die Pelztierhaltung ab, auch die Politik reagiert. Seit Anfang Dezember muss den Nerzen deutlich mehr Platz zur Verfügung gestellt werden. NRW-Umweltminister Remmel will die Einhaltung bei den sechs Nerzfarmen in NRW streng prüfen.(siehe Pressemitteilung) Ob der Nerzfarmer in Hörstel (NRW) sich an die Vorgabe hält, ist nicht bekannt.

Stand: 27.12.2011



Skurriler Nerzfarm-Prozess hat ein Nachspiel

Staatsanwaltschaft ermittelt wegen Prozessbetruges – Nerzfarm-Frau droht Freiheitsstrafe
Vor einigen Tagen ging wohl einer der skurrilsten Prozesse im Jahr 2011 zu Ende. Ein Pelzfarmer aus Hörstel (NRW) beschuldigte den Journalisten Jan Peifer, durch seine Anwesenheit auf einer Nerzfarm für den Tod von 1.385 Nerzen verantwortlich zu sein. Den angeblichen Schaden von rund 22.000 Euro sollte der Filmemacher aus Sankt Augustin zahlen. „Völlig absurd“ fand der Journalist das, zumal die angeblich toten Tiere noch nicht einmal fotografiert worden sind oder ein Veterinär informiert wurde. Auch das Bonner Landgericht bemängelte die „Beweissicherung“ und konnte der Argumentation des Nerzfarmers und dessen umstrittenem Landwirtschaftsanwalt nicht folgen. Die Klage wurde am 08.11.2011 abgewiesen (AZ 18 0 453/09).

Ein juristisches Nachspiel hat der Prozess jetzt wohl für die Frau des Nerzfarmers. Sie sagte vor Gericht als Zeugin aus. Dabei verstrickte sie sich allerdings in massive Widersprüche. So sagte die Frau in einem parallelen Verfahren vor dem Duisburger Landgericht aus, dass sie die verendeten Tiere nicht selbst gezählt habe, vor dem Bonner Landgericht sagte sie einige Wochen später, sie habe alle 1385 toten Tiere selbst gezählt. Nachdem der Richter auf ihre Wahrheitspflicht hinwies, sagte die Frau dann, sie habe nur einen Teil der toten Tiere (nämlich 35) selbst gezählt. Bei dieser widersprüchlichen Aussage blieb sie bis zum Ende der Verhandlung. Im Urteil findet das Gericht klare Worte: „Die Aussage der Zeugin sei unglaubhaft“ und „die widersprüchlichen Aussagen (…) seien möglicherweise beeinflusst durch das für ihren Mann negative Urteil des Landgerichts Duisburg.“ Auch das Verfahren in Duisburg, welches denselben Sachverhalt zum Gegenstand hatte, ging verloren.

Der Undercover-Journalist Jan Peifer sah von Anfang an in der Klage einen lächerlichen Versuch, ihn mundtot zu machen: „Ich finde es allerdings bezeichnend, dass diese Leute offensichtlich noch nicht einmal Skrupel haben, vor Gericht zu lügen.“

Die Staatsanwaltschaft Bonn (AZ 663 Js 645/11) ermittelt jetzt offensichtlich wegen uneidlicher Falschaussage und Beihilfe zum versuchten Prozessbetrug. Im Falle einer Verurteilung droht der Frau im schlimmsten Fall eine Freiheitsstrafe.

Stand: 06.12.2011



Medien berichten über die Berufung:

Bericht vom 27.12.2011 im Express



Link zum Bericht im Bonner Generalanzeiger vom 27.12.2011



Bericht vom 29.12.2011 im Kölner Stadtanzeiger



Jan Peifer im langen Radio-Interview „Menschen des Jahres 2011"

Radion Bonn / Rhein-Sieg



ZDF-Bericht vom 08.11.2011



Radion Bonn / Rhein-Sieg vom 08.11.2011



Bericht vom 09.11.2011 in der BILD



Bericht vom 09.11.2011 in der Kölner Rundschau



Link zum Bericht im Kölner Stadtanzeiger vom 08.11.2011


Link zum Bericht im Express vom 08.11.2011



Skurriler Prozess vor dem Landgericht Bonn ist zu Ende

Einschüchterungsversuch eines Nerzfarmers gegen den Journalisten Jan Peifer gescheitert
Das Landgericht Bonn hat heute die Schadensersatzforderung eines Nerzfarmers gegen einen Journalisten abgewiesen. Damit ist die wohl skurrilste Schadensersatzklage des Jahres gescheitert. Der Pelztierfarmer hatte dem Journalisten vorgeworfen, dass durch seine bloße Anwesenheit über 1.300 Nerze gestorben seien und damit ein Schaden von 22.000 Euro entstanden sei.

Glückliche Hühner auf grüner Wiese, zufrieden weidende Kühe mit ihren Kälbern, ein Nerz in einem Bett aus Stroh. Mit solchen Bildern wirbt die Lobby der Tierhalter, doch die Wirklichkeit sieht anders aus. Der freie Journalist Jan Peifer recherchiert seit über 10 Jahren die tatsächlichen Haltungsbedingungen der Nutztiere in Deutschland und bringt die ungeschönten Bilder an die Öffentlichkeit. Er zeigt die nackte Wahrheit: kahlgerupfte Hühner in winzigen Gitterkäfigen, angekettete Kühe, blutig angefressene Nerze. Sehr zum Missfallen der milliardenschweren Industrie, die von der Nutztierhaltung lebt. Immer wieder erhält der kritische Journalist Androhungen von Unterlassungs- oder sogar Schadensersatzklagen.

Im aktuellen Fall hatte ein Nerzfarmer behauptet, die Anwesenheit des Journalisten auf seiner Pelzfarm habe den Tod von über 1.300 Nerzen und damit einen wirtschaftlichen Schaden von 22.000 Euro verursacht. Die Klage wurde jetzt vom Landgericht Bonn abgewiesen. Das Gericht konnte der Argumentation des Pelztierhalters nicht folgen. Dieser legte noch nicht einmal einen schlüssigen Beweis für den Tod der Tiere vor. Für Jan Peifer ist das heutige Urteil ein großer Gewinn: „Die Tierhalterlobby ist mit ihrem Versuch, mich mit einer möglichst hohen Schadensersatzforderung und den damit verbundenen Gerichts- und Anwaltskosten einzuschüchtern, gescheitert. Ich lasse mich nicht mundtot machen und werde auch weiterhin hinter die Kulissen schauen und das dokumentieren, was die Landwirtschaftslobby gerne geheim halten würde“.

Der Prozess könnte für den Nerzfarmer und dessen Frau ein Nachspiel haben, derzeit wird juristisch geprüft, inwieweit eine Anzeige wegen Betruges bzw. wegen Falschaussage vor Gericht Aussicht auf Erfolg hat.

Stand: 08.11.2011


Radion Bonn / Rhein-Sieg vom 21.10.2011



So versuchte die Pelzlobby, den Journalisten Jan Peifer aus Sankt Augustin mundtot zu machen

Nach Prozess: Jan Peifer zuversichtlich
Heute fand ein skurriler Prozess vor dem Landgericht in Bonn statt. Der Enthüllungsjournalist Jan Peifer wurde von einem Pelzfarmer aus Hörstel (Nordrhein-Westfalen) auf über 22.000,00 € Schadensersatz verklagt. In der Klageschrift hat man dem Journalisten vorgeworfen, dass er durch seine Anwesenheit auf einer Nerzfarm für den Tod von 1.385 Nerzen (1.350 Welpen und 35 Muttertiere) verantwortlich sein soll, dabei soll dem Farmer ein Schaden von über 22.000,00 € entstanden sein. Was wie ein schlechter Scherz klingt, war heute Gegenstand einer Verhandlung.

Vor dem Bonner Landgericht wurden diverse Zeugen gehört, einige von ihnen konnten sich an das Geschehen nicht mehr richtig erinnern, schließlich hat sich der Vorfall 2007 zugetragen. Der Nerzfarmer und dessen Frau waren sich ungeachtet dessen sicher, dass 1.385 Nerze verstorben sind und der Tierfilmer Jan Peifer daran schuld ist. „Absurd“ findet das Rechtsanwalt Dr. Sven Dierkes von der Kölner Kanzlei Höcker. Er vertritt den Tierfilmer und hält die Aussagen des Nerzfarmers nicht für glaubhaft.

Das Bonner Landgericht ließ heute durchblicken, dass der kausale Zusammenhang zwischen dem Tod der Tiere und der Anwesenheit des Journalisten nicht vollständig nachvollziehbar ist. Ein Urteil wird in einigen Wochen erwartet. „Ich möchte das endgültige Urteil des Gerichtes nicht vorwegnehmen, aber die positiven Vorzeichen freuen mich natürlich sehr“, so der Journalist Jan Peifer, der in dem ganzen Verfahren ohnehin einen plumpen Versuch der Einschüchterung sieht.

Insbesondere im Internet hat Jan Peifer großen Zuspruch, so hatte seine Facebook-Seite „Nackte Wahrheit“ innerhalb von 48 Stunden über 2.500 „Fans“, mittlerweile sind es mehr als 3.700 – ebenfalls veröffentlicht er in regelmäßigen Abständen Videobotschaften auf Youtube, bisher sind seine Videos über 12.000 Mal angeklickt worden.

Anlässlich des Prozesses zeigte die Albert Schweitzer Stiftung am Mittwoch und Donnerstag (19.10. und 20.10.) jeweils in der Zeit von 11–19h die Videodokumentation „Die Pelzfarm“ (die Jan Peifer 2007 produziert hat) auf dem Bonner Münsterplatz, zudem wurden Flyer zum Thema verteilt.

Stand: 20.10.2011



Medien berichten über den Prozess:


Bericht vom 15.10.2011 im Express



Bericht vom 22.09.2010 im Rhein-Sieg Anzeiger



Bericht vom 22.09.2010 in der Kölner Rundschau



Bericht vom 22.09.2010 im Express



Bericht vom 22.09.2010 im Generalanzeiger Bonn



Bericht vom 16.09.2010 im Rheiner Volksblatt



Bericht vom 14.09.2010 im MOPO



Bericht vom 13.09.2010 im MOPO





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