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AKTUELLES Skurriler Nerzfarm-Prozess vor dem Oberlandesgericht endet mit Schlappe für den PelzfarmerTierfilmer muss keine 22.000 Euro Schadensersatz zahlenNerzfarmer muss seine illegal betriebene Farm jetzt aufgrund eines weiteren Urteils sogar schließen Köln/Hörstel/Sankt Augustin, 19.03.2012. Im November ging wohl einer der skurrilsten Prozesse des Jahres 2011 vorläufig zu Ende. Ein Pelzfarmer aus Hörstel (NRW) beschuldigte den Journalisten Jan Peifer, durch seine Anwesenheit auf einer Nerzfarm für den Tod von 1.385 Nerzen verantwortlich zu sein. Den angeblichen Schaden von rund 22.000 Euro sollte der Filmemacher aus Sankt Augustin zahlen. „Völlig absurd“ fand der Journalist das, zumal die angeblich toten Tiere noch nicht einmal fotografiert worden sind oder ein Veterinär informiert wurde. Auch das Bonner Landgericht bemängelte die „Beweissicherung“ und konnte der Argumentation des Nerzfarmers und dessen umstrittenem Landwirtschaftsanwalt Dr. Walter Scheuerl aus Hamburg nicht folgen. Die Klage wurde am 08.11.2011 erwartungsgemäß abgewiesen (AZ 18 0 453/09).
Als „verblüffend“ bezeichnete auch Rechtsanwalt Dr. Sven Dierkes von der Kanzlei HÖCKER, der Peifer in den Verfahren vertreten hatte, den Versuch, Schadensersatz beim Journalisten einzuklagen. „Eine derart aussichtslose Klage habe ich lange nicht gelesen. Wo kein Schaden ist, kann man auch keinen Schadensersatz verlangen. Wenn ich mich recht erinnere, lernt man das bereits im ersten Semester.“ so der Medienjurist. Seit dem 12.12.2011 betreibt der Pelzfarmer, der Jan Peifer beschuldigt hat, für den Nerz-Tod verantwortlich zu sein, seine Farm übrigens illegal. An die seit Dez. 2011 geltende Verordnung, die deutlich mehr Platz für die Tiere vorzieht, hält er sich nicht. Das Verwaltungsgericht Münster hat am 09.03.2012 entschieden, dass damit gegen geltendes Recht verstoßen wird. Damit steht die Farm wohl vor dem Aus. „Den 09.03.2012 wird der Nerzfarmer aus Hörstel wohl nicht so schnell vergessen. Er verlor gleich zweimal vor Gericht und das Thema Nerzzucht hat sich für ihn in Deutschland auch erledigt“, so abschließend Jan Peifer. Hintergrund zur derzeitigen Nerzfarm-Recherche von Jan Peifer: Im Auftrag des Tierschutzvereins „Arbeitskreis humaner Tierschutz“ dokumentiert der Journalist Jan Peifer derzeit alle deutschen Nerzfarmen auf die Einhaltung der Tierschutz-Nutztierverordnung. Seit dem 12.12.2011 gilt eine Erweiterung dieser Verordnung. Demnach muss den Nerzen deutlich mehr Platz in Käfigen zur Verfügung gestellt werden als bisher. Viele Farmer halten sich offensichtlich nicht an die Vorgabe und lassen es lieber auf eine mögliche Strafzahlung ankommen. Eine Umrüstung der Käfige ist mit erheblichen Kosten für die Betreiber verbunden; zudem ist es profitabler, die Tiere in kleinen Käfigen zu halten, siehe auch: www.tierschutzbuero.de/nerzfarm-borken-und-horstel-mussen-schliesen/Medien berichtet über den Ausgang des Prozesses:
Bericht vom 20.03.2013 in der BILD-Zeitung
Skurriler Prozess vor dem Oberlandesgericht KölnNerzfarmer verklagt Tierfilmer auf 22.000 € SchadensersatzKöln/Sankt Augustin, 06.03.2012. Im November ging wohl einer der skurrilsten Prozesse des Jahres 2011 zu Ende. Ein Pelzfarmer aus Hörstel (NRW) beschuldigte den Journalisten Jan Peifer, durch seine Anwesenheit auf einer Nerzfarm für den Tod von 1.385 Nerzen verantwortlich zu sein. Den angeblichen Schaden von rund 22.000 Euro sollte der Filmemacher aus Sankt Augustin zahlen. „Völlig absurd“ fand der Journalist das, zumal die angeblich toten Tiere noch nicht einmal fotografiert worden sind oder ein Veterinär informiert wurde. Auch das Bonner Landgericht bemängelte die „Beweissicherung“ und konnte der Argumentation des Nerzfarmers und dessen umstrittenem Landwirtschaftsanwalt Dr. Walter Scheuerl aus Hamburg nicht folgen. Die Klage wurde am 08.11.2011 erwartungsgemäß abgewiesen (AZ 18 0 453/09). Völlig überraschend hat der Nerzfarmer Berufung gegen das Urteil eingelegt, seit einigen Wochen beschäftigt sich jetzt das Oberlandesgericht Köln mit dem Fall. „Ich sehe auch diesem Prozess sehr gelassen entgegen“, kommentiert der Journalist Jan Peifer siegessicher diese unerwartete Entwicklung, „das Bonner Landgericht fand in dem Urteil klare Worte. Warum man jetzt in die nächste Instanz geht, ist mir ein Rätsel, zumal die Staatsanwaltschaft Bonn offenbar gegen die Frau des Nerzfarmers wegen uneidlicher Falschaussage und Beihilfe zum versuchten Prozessbetrug ermittelt.“ Im Falle einer Verurteilung droht der Frau im schlimmsten Fall eine Freiheitsstrafe (AZ 663 Js 645/11).
Hintergrund zur derzeitigen Nerzfarm-Recherche von Jan Peifer: Im Auftrag des Tierschutzvereins „Arbeitskreis humaner Tierschutz“ dokumentiert der Journalist Jan Peifer derzeit alle deutschen Nerzfarmen auf die Einhaltung der Tierschutz-Nutztierverordnung. Seit dem 12.12.2011 gilt eine Erweiterung dieser Verordnung. Demnach muss den Nerzen deutlich mehr Platz in Käfigen zur Verfügung gestellt werden als bisher. Viele Farmer halten sich offensichtlich nicht an die Vorgabe und lassen es lieber auf eine mögliche Strafzahlung ankommen. Eine Umrüstung der Käfige ist mit erheblichen Kosten für die Betreiber verbunden; zudem ist es profitabler, die Tiere in kleinen Käfigen zu halten. Jan Peifer dokumentierte Anfang 2012 die Nerzfarm in Nettetal (NRW), nach einer Anzeige muss der Betrieb geschlossen werden, siehe: www.arbeitskreis-tierschutz.de/Startseite/Aktionen/Newsletter.htmEbenfalls im Januar hat der Journalist eine Nerzfarm in Borken (NRW) dokumentiert, Ende der Woche (09.03..2012) findet vor dem Verwaltungsgericht Münster ein Gerichtsverfahren dazu statt, siehe: www.tierschutzbuero.de/strafanzeige-gegen-nerzfarmerUnd erst vor wenigen Tagen hat Peifer die Nerzfarm in Gütersloh (NRW) dokumentiert, auch hier wurde auf Grund seiner Aufnahmen Strafanzeige gestellt, siehe: www.tierschutzbuero.de/illegale-nerzfarmenNerzfarm legt Berufung ein - Skurriler Nerzfarm-Prozess geht weiterVor einigen Wochen ging wohl einer der skurrilsten Prozesse im Jahr 2011 zu Ende. Ein Pelzfarmer aus Hörstel (NRW) beschuldigte den Journalisten Jan Peifer, durch seine Anwesenheit auf einer Nerzfarm für den Tod von 1.385 Nerzen verantwortlich zu sein. Den angeblichen Schaden von rund 22.000 Euro sollte der Filmemacher aus Sankt Augustin zahlen. „Völlig absurd“ fand der Journalist das, zumal die angeblich toten Tiere noch nicht einmal fotografiert worden sind oder ein Veterinär informiert wurde. Auch das Bonner Landgericht bemängelte die „Beweissicherung“ und konnte der Argumentation des Nerzfarmers und dessen umstrittenem Landwirtschaftsanwalt nicht folgen. Die Klage wurde am 08.11.2011 abgewiesen (AZ 18 0 453/09). Jetzt hat der Nerzfarmer Berufung gegen das Urteil eingelegt, das bedeutet, dass das Oberlandesgericht Köln sich 2012 mit dem Fall beschäftigen muss. „Ich sehe auch diesem Prozess sehr gelassen entgegen“, kommentiert der Journalist Jan Peifer siegessicher die unerwartete Entwicklung, „das Bonner Landgericht fand in dem Urteil klare Worte. Warum man jetzt in die nächste Instanz geht, ist mir ein Rätsel, zumal die Staatsanwaltschaft Bonn offenbar gegen die Frau des Nerzfarmers wegen uneidlicher Falschaussage und Beihilfe zum versuchten Prozessbetrug ermittelt.“ Im Falle einer Verurteilung droht der Frau im schlimmsten Fall eine Freiheitsstrafe (AZ 663 Js 645/11). Jan Peifer sah von Anfang an in der Klage einen Versuch, ihn mundtot zu machen. Der Undercover-Journalist recherchiert und dokumentiert seit über 10 Jahren im Bereich der industriellen Massentierhaltung und hat in dieser Zeit viele Skandale an die Öffentlichkeit gebracht. Offensichtlich versucht ihn die Pelzindustrie mit allen Mitteln daran zu hindern, hinter die glänzende Fassade zu schauen. „Ich lasse mich nicht mundtot machen und kündige für 2012 eine weitere Recherche zum Thema Nerzfarm an“, so Jan Peifer abschließend. „Pelz ist out“, nicht nur 90 % der Bevölkerung lehnen die Pelztierhaltung ab, auch die Politik reagiert. Seit Anfang Dezember muss den Nerzen deutlich mehr Platz zur Verfügung gestellt werden. NRW-Umweltminister Remmel will die Einhaltung bei den sechs Nerzfarmen in NRW streng prüfen.(siehe Pressemitteilung) Ob der Nerzfarmer in Hörstel (NRW) sich an die Vorgabe hält, ist nicht bekannt. Stand: 27.12.2011 Skurriler Nerzfarm-Prozess hat ein Nachspiel Staatsanwaltschaft ermittelt wegen Prozessbetruges – Nerzfarm-Frau droht Freiheitsstrafe Ein juristisches Nachspiel hat der Prozess jetzt wohl für die Frau des Nerzfarmers. Sie sagte vor Gericht als Zeugin aus. Dabei verstrickte sie sich allerdings in massive Widersprüche. So sagte die Frau in einem parallelen Verfahren vor dem Duisburger Landgericht aus, dass sie die verendeten Tiere nicht selbst gezählt habe, vor dem Bonner Landgericht sagte sie einige Wochen später, sie habe alle 1385 toten Tiere selbst gezählt. Nachdem der Richter auf ihre Wahrheitspflicht hinwies, sagte die Frau dann, sie habe nur einen Teil der toten Tiere (nämlich 35) selbst gezählt. Bei dieser widersprüchlichen Aussage blieb sie bis zum Ende der Verhandlung. Im Urteil findet das Gericht klare Worte: „Die Aussage der Zeugin sei unglaubhaft“ und „die widersprüchlichen Aussagen (…) seien möglicherweise beeinflusst durch das für ihren Mann negative Urteil des Landgerichts Duisburg.“ Auch das Verfahren in Duisburg, welches denselben Sachverhalt zum Gegenstand hatte, ging verloren. Der Undercover-Journalist Jan Peifer sah von Anfang an in der Klage einen lächerlichen Versuch, ihn mundtot zu machen: „Ich finde es allerdings bezeichnend, dass diese Leute offensichtlich noch nicht einmal Skrupel haben, vor Gericht zu lügen.“ Die Staatsanwaltschaft Bonn (AZ 663 Js 645/11) ermittelt jetzt offensichtlich wegen uneidlicher Falschaussage und Beihilfe zum versuchten Prozessbetrug. Im Falle einer Verurteilung droht der Frau im schlimmsten Fall eine Freiheitsstrafe. Stand: 06.12.2011 Medien berichten über die Berufung:Bericht vom 27.12.2011 im Express
Bericht vom 29.12.2011 im Kölner Stadtanzeiger
Jan Peifer im langen Radio-Interview „Menschen des Jahres 2011"Radion Bonn / Rhein-Sieg ZDF-Bericht vom 08.11.2011Radion Bonn / Rhein-Sieg vom 08.11.2011Bericht vom 09.11.2011 in der BILDBericht vom 09.11.2011 in der Kölner Rundschau
Skurriler Prozess vor dem Landgericht Bonn ist zu EndeEinschüchterungsversuch eines Nerzfarmers gegen den Journalisten Jan Peifer gescheitert Glückliche Hühner auf grüner Wiese, zufrieden weidende Kühe mit ihren Kälbern, ein Nerz in einem Bett aus Stroh. Mit solchen Bildern wirbt die Lobby der Tierhalter, doch die Wirklichkeit sieht anders aus. Der freie Journalist Jan Peifer recherchiert seit über 10 Jahren die tatsächlichen Haltungsbedingungen der Nutztiere in Deutschland und bringt die ungeschönten Bilder an die Öffentlichkeit. Er zeigt die nackte Wahrheit: kahlgerupfte Hühner in winzigen Gitterkäfigen, angekettete Kühe, blutig angefressene Nerze. Sehr zum Missfallen der milliardenschweren Industrie, die von der Nutztierhaltung lebt. Immer wieder erhält der kritische Journalist Androhungen von Unterlassungs- oder sogar Schadensersatzklagen. Im aktuellen Fall hatte ein Nerzfarmer behauptet, die Anwesenheit des Journalisten auf seiner Pelzfarm habe den Tod von über 1.300 Nerzen und damit einen wirtschaftlichen Schaden von 22.000 Euro verursacht. Die Klage wurde jetzt vom Landgericht Bonn abgewiesen. Das Gericht konnte der Argumentation des Pelztierhalters nicht folgen. Dieser legte noch nicht einmal einen schlüssigen Beweis für den Tod der Tiere vor. Für Jan Peifer ist das heutige Urteil ein großer Gewinn: „Die Tierhalterlobby ist mit ihrem Versuch, mich mit einer möglichst hohen Schadensersatzforderung und den damit verbundenen Gerichts- und Anwaltskosten einzuschüchtern, gescheitert. Ich lasse mich nicht mundtot machen und werde auch weiterhin hinter die Kulissen schauen und das dokumentieren, was die Landwirtschaftslobby gerne geheim halten würde“. Der Prozess könnte für den Nerzfarmer und dessen Frau ein Nachspiel haben, derzeit wird juristisch geprüft, inwieweit eine Anzeige wegen Betruges bzw. wegen Falschaussage vor Gericht Aussicht auf Erfolg hat. Stand: 08.11.2011 Radion Bonn / Rhein-Sieg vom 21.10.2011So versuchte die Pelzlobby, den Journalisten Jan Peifer aus Sankt Augustin mundtot zu machenNach Prozess: Jan Peifer zuversichtlich Vor dem Bonner Landgericht wurden diverse Zeugen gehört, einige von ihnen konnten sich an das Geschehen nicht mehr richtig erinnern, schließlich hat sich der Vorfall 2007 zugetragen. Der Nerzfarmer und dessen Frau waren sich ungeachtet dessen sicher, dass 1.385 Nerze verstorben sind und der Tierfilmer Jan Peifer daran schuld ist. „Absurd“ findet das Rechtsanwalt Dr. Sven Dierkes von der Kölner Kanzlei Höcker. Er vertritt den Tierfilmer und hält die Aussagen des Nerzfarmers nicht für glaubhaft. Das Bonner Landgericht ließ heute durchblicken, dass der kausale Zusammenhang zwischen dem Tod der Tiere und der Anwesenheit des Journalisten nicht vollständig nachvollziehbar ist. Ein Urteil wird in einigen Wochen erwartet. „Ich möchte das endgültige Urteil des Gerichtes nicht vorwegnehmen, aber die positiven Vorzeichen freuen mich natürlich sehr“, so der Journalist Jan Peifer, der in dem ganzen Verfahren ohnehin einen plumpen Versuch der Einschüchterung sieht. Insbesondere im Internet hat Jan Peifer großen Zuspruch, so hatte seine Facebook-Seite „Nackte Wahrheit“ innerhalb von 48 Stunden über 2.500 „Fans“, mittlerweile sind es mehr als 3.700 – ebenfalls veröffentlicht er in regelmäßigen Abständen Videobotschaften auf Youtube, bisher sind seine Videos über 12.000 Mal angeklickt worden. Anlässlich des Prozesses zeigte die Albert Schweitzer Stiftung am Mittwoch und Donnerstag (19.10. und 20.10.) jeweils in der Zeit von 11–19h die Videodokumentation „Die Pelzfarm“ (die Jan Peifer 2007 produziert hat) auf dem Bonner Münsterplatz, zudem wurden Flyer zum Thema verteilt. Stand: 20.10.2011 Medien berichten über den Prozess:Bericht vom 15.10.2011 im Express
Bericht vom 22.09.2010 im Rhein-Sieg Anzeiger
Bericht vom 22.09.2010 in der Kölner Rundschau
Bericht vom 22.09.2010 im Express
Bericht vom 22.09.2010 im Generalanzeiger Bonn
Bericht vom 16.09.2010 im Rheiner VolksblattBericht vom 14.09.2010 im MOPOBericht vom 13.09.2010 im MOPO |
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